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Gemischt - dies und das

„I-Punkt“ zertifiziert

Elke Dralle von der Tourist Information Bad Eilsen

Auf diesen Service können sich Gäste verlassen
Landes Zeitung 28.02.2016

Bad Eilsen. „Ich habe nicht gewusst, dass dieser Fragesteller eine besondere Funktion hatte“, berichtete Elke Dralle von der Tourist-Information des Kurortes. Sie habe ihn so freundlich behandelt wie alle anderen Besucher und sich bemüht, seine gezielten Fragen so umfassend wie möglich zu beantworten.

Der Gast kam vom Deutschen Tourismusverband und sollte den Bad Eilser „I-Punkt“ neu zertifizieren. Das geschieht in der Regel alle drei Jahre und soll dem Zweck dienen, Lage, Ausstattung und Servicequalität dieses Bereiches zu testen.

Der unbekannte Besucher erklärte Elke Dralle, er wolle im März mit seiner 87-jährigen Mutter den Kurort aufsuchen. Er fragte nicht nur nach einer geeigneten Unterkunft, sondern auch nach den Möglichkeiten, den Aufenthalt so angenehm und interessant wie möglich zu gestalten. Dass er mit seiner hochbetagten Mutter kommen wollte, engte das Angebot natürlich ein.

Aber ein vielleicht geführter Kurparkbummel, der Besuch der Heimatstube und des Lesesaales sowie des Therapiebades mit seiner wohltuenden Wassertemperatur könnten zum Programm gehören. Ein Arzt könnte dazu weitere gesundheitsfördernde Therapien empfehlen und verschreiben. Die örtlichen Kliniken bieten eine Vielzahl von ambulanten Behandlungen an.

Elke Dralle: „Ich habe auch auf Sehenswürdigkeiten in der näheren Umgebung hingewiesen. Auch ein Tagesausflug zum Steinhuder Meer lohnt sich immer. Dazu habe ich die geeigneten Prospekte und anderes Informationsmaterial mitgegeben.“

Nach etwa einer Viertelstunde war das Gespräch beendet, und der Besucher gab sich zu erkennen. Die Gesamtbewertung lag deutlich über dem Landes- und Bundesdurchschnitt. Dass der „I-Punkt“ nicht zentral an einer Durchgangsstraße liegt, fließt natürlich in die Beurteilung ein, lässt sich aber derzeit nicht ändern.

Der Kur- und Verkehrsverein prüft zwei Anschaffungen, die bei allen Gästen sicherlich positiv aufgenommen würden. So soll in der Tourist-Information ein Monitor angebracht werden, auf dem mit einer Dauerschleife sehenswerte Bilder aus dem Badeort und der Umgebung gezeigt werden. Ein weiterer Bildschirm könnte beim Eingang zum „Palais im Park“ auf aktuelle Veranstaltungsangebote hinweisen und Bilder aus dem Innern des PIP hinzufügen. Auch Samtgemeinde-Bürgermeister Bernd Schönemann würde diesen Schritt begrüßen. Angesichts der derzeitigen Finanzlage des Kur- und Verkehrsvereins sollte sich diese Anregung in naher Zeit verwirklichen lassen. sig